Mord an Jo Cox – Linke versuchte sofort den Mord politisch auszuschlachten – Kein „Britain First“ Ruf

Ermordung einer britischen Abgeordneten:

Aktueller Stand der Ermittlungen

Nach dem Mord an Jo Cox MP hat es keine halbe Stunde gedauert, bis ihre Labour-Kollegin Maria Eagle MP versuchte, dieses abscheuliche Verbrechen für politische Zwecke auszuschlachten. Ms Eagle musste ihre Behauptung, der Täter hätte „Britain First“ gerufen, während er Ms Cox erschoss, am späten Abend angesichts der geänderten Nachrichtenlage wiederrufen.

Dringend Tatverdächtige ist der 52-jährige Thomas „Tommy“ Mair, der seit langem an einer Geisteskrankheit leidet, die ihn zu stationären Aufenthalten und zur Einnahme von Psychopharmaka zwingt.
Nachbarn beschreiben Mr Mair als zurückgezogen und einzelgängerisch, dabei aber freundlich-angepasst, hilfsbereit und völlig unpolitisch. Insbesondere zum in weniger als einer Woche anstehenden „Brexit“-Referendum hatte Mr Mair keinerlei öffentliche Meinung.
Dennoch machten gestern, nicht zuletzt dank der frühzeitigen Intervention von Maria Eagle MP (nicht zu verwechseln mit Angela Eagle MP, ebenfalls Labour) sowie der Daily Mail und des Daily Telegraphs Gerüchte die Runde, der Täter hätte „Britain First“ gerufen, während er auf sein Opfer geschossen hat.
Als Quelle hierfür wurde ein Augenzeuge genannt, der sich nach eigenen Angaben während der Tat nicht am Tatort befand.
Mr Tahir hat inzwischen im Fenster seiner chemischen Reinigung einen Zettel aufgehängt, auf dem er klarstellt, niemand habe den Namen der rechtsextremen Gruppe „Britain First“ gerufen, während die Schüsse auf Jo Cox fielen.
Ein zweiter Augenzeuge, Hichem Ben Abdallah aus dem „Azzurro Café“, will den Schlachtruf „Britain First“ ebenfalls gehört haben – aber ebenfalls nur in den Äußerungen über die Wahrnehmungen Dritter.
Inzwischen fand sich ein dritter Zeuge, der etwas von „Britain First“ gehört haben wollte – nur um seine Aussage anschließend zu relativieren. Mr Clarke Rothwell ist sich inzwischen nicht mehr ganz sicher, was er denn nun gehört hat – „put Britain first“ oder bloß „Britain First“. Festzustellen, wie belastbar und relevant seine Aussage ist, wird Sache des CPS (Staatsanwaltschaft) und des Gerichtes sein.
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