Aus dem Auto wurde eine Schutzsuchende

Schon paar Tage her aber trotzdem will ich es hie rmal festhalten.

Was wurde uns sugeriert?Die Polizei schoss auf einen Mensche,gezielt wurde aber auf die Reifen.Könnte man sich auch denken,denn auch ein  Polizist will nicht in den Knast.

Hier die ganze Geschichte:

http://www.orf-watch.at/Kritik/2016/05/708

 

Wie sie ständig Stimmung zu machen versuchen
Link: http://orf.at/#/stories/2338346/Die Gehirnwäsche totalitärer Regime war um Eckhäuser subtiler als die des ORF. Das zeigte – wieder einmal – die Online-Meldung „Slowakische Polizei schießt auf Schutzsuchende“ deutlich. Manipulativ ist dabei ja schon das Wort „Schutzsuchende“. Diese Formulierung versucht im Leser das Bild zu erzeugen, dass da eine Frau in Todesangst vor einem Mörder davonläuft, jedoch von einem brutalen slowakischen Polizisten abgeknallt wird, an den sie sich schutzsuchend wenden wollte.

Der einzig vorliegende Bericht aus der Slowakei (und auch der ORF hat keine anderen Berichte!) besagt freilich etwas total anderes als diese Überschrift: Vier aus Ungarn kommende Autos sind bei einer Polizeikontrolle an der ungarisch-slowakischen Grenze nicht stehengeblieben. Der Fahrer eines der vier Autos habe die Zöllner bedroht, die ihn zum Anhalten aufgefordert hatten. Darauf haben slowakische Polizisten das Fahrzeug mit Schüssen in die Reifen gestoppt. Ein Schuss hat jedoch auch eine im Auto sitzende Frau getroffen. Es gibt keinerlei Hinweise auf irgendeine diesbezügliche Absicht.

Die Insassen der Autos waren illegale Migranten, die Schleppern viel Geld bezahlt hatten, um Tausende Kilometer von jenem Ort entfernt, wo sie – vielleicht! – wirklich einmal Flüchtlinge gewesen sind, heimlich über die Slowakei nach Österreich oder Deutschland zu kommen. Die Schlepper wollten aber nicht stehen bleiben, weil (auch in der Slowakei) auf Schlepperei Haft steht.

Ein empörter Leser hat sich wegen dieses Stimmungsmach-Titels an den ORF gewandt. Er glaubt offenbar noch immer, dass bei solchen hartgesottenen Ideologen noch eine Einsicht möglich wäre. Der Mann hat daraufhin – natürlich – nicht etwa eine Entschuldigung bekommen, sondern eine ebenso rechthaberische wie falsche Antwort (die außerdem völlig undeutsch formuliert ist): „Die Meldung versucht nicht zu manipulieren, sie stellt nur das Geschehene dar. Eine Frau wurde angeschossen, und nicht nur (Warn-)schüsse auf ein Auto abgefeuert.“

Würde man das Gestammel des ORF wörtlich zu interpretieren versuchen, dann hätte offenbar die Frau „nicht nur (Warn-)Schüsse“ abgefeuert. Was auch immer sonst sie abgefeuert haben mag.

Aber selbst wenn man das vermutlich Gemeinte auf Deutsch übersetzt, dann ist das Ganze immer noch total unrichtig. Denn alle vorliegenden Berichte sprechen nur davon, dass auf die Reifen gezielt worden ist. Und außerdem wird auf die manipulative Titelformulierung – gegen die allein der Leser protestiert hatte! – gar nicht eingegangen. Der unverdrossene Leser gab nicht auf und stellte der Online-Dame dann in einem weiteren Mail die Frage: „Fuhr das Auto mit der Aufschrift ‚Flüchtlinge‘ durch die Gegend, oder war es zu dieser Zeit ein Wagen mit unbekannten Personen, der nicht auf Polizeisignale reagierte?“

Die schnoddrige Antwort: „Der Titel sagt ja nicht aus, dass bewusst auf die Frau geschossen wurde, sondern einfach nur, dass auf sie geschossen wurde, und das ist absolut korrekt.“

Die ORF-Dummköpfe wollen einfach nicht begreifen, dass die Formulierung „auf jemanden schießen“ strafrechtlich ganz eindeutig Vorsatz, Absicht bedeutet. Und wenn man das jemandem fälschlicherweise unterstellt, ist das glatte Verleumdung, also auch bei uns strafbar.

Jedenfalls hat sich wieder einmal gezeigt: Es ist absolut sinnlos, auch nur zu versuchen, mit denen einen rationalen Dialog zu führen. Solange sie unsere Zwangsgebühren bekommen können, werden sie ihre Gehirnwäsche weiter treiben.

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