Der Journalismus liegt blutend in den Straßen

Medien BackSpin

Yarden Frankl, HonestReporting, 28. Oktober 2015

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Man kann sehen, was die New York Times mit dieser Schlagzeile bezweckt.

„Das widerstreitende Narrativ im israelisch-palästinensischen Konflikt“ ist ein Versuch, bei einer Story, wo keines existiert, journalistisches „Gleichgewicht“ herzustellen.

Zu dem Artikel mit seinem einseitigen Verlass auf palästinensische Quellen und seiner Erwähnung von Hanan Ashrawis Anschuldigung, die Polizei habe unschuldigen Palästinensern Messer zugesteckt, um diese überführen zu können, könnten wir eine Menge sagen. Übrigens hat Ashrawi bereits zugegeben, dass sie für ihre Anschuldigung keinerlei Belege hat.

Aber das schlimmste Beispiel für die Voreingenommenheit des Artikels ist folgender Absatz.

Unter den von Israelis geteilten Videos ist auch ein Film über einen palästinensischen Angestellten der israelischen Telefongesellschaft, der mit dem Auto in einen orthodoxen Juden fuhr und ihn danach mit einer Fleischhacke zerhackte. Palästinenser teilen Videos nicht von den Attacken, sondern von deren Nachwirkung, z. B. von einem Jungen, der blutend auf der Straße liegt…

Ursprünglichen Post anzeigen 245 weitere Wörter

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